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Zu einem Brandeinsatz in der Alarmstufe 2 alarmierte die Landesalarm- und Warnzentrale am frühen Donnerstag Abend den 07.02. auch die Feuerwehr Greifenburg und Hauzendorf um 20.32 Uhr. In Dellach im Drautal war ein Wirtschaftsgebäude aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der Brand selbst wurde von einer Nachbarin entdeckt welche schließlich die Bewohner und in weiterer Folge auch die Einsatzkräfte alarmierte.
Beim Eintreffen am Einsatzort stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Der Landwirt konnte jedoch seine im Stall befindlichen 20 Jungrinder unversehrt ins Freie bringen. Wenig Stellplatz sowie mangelnde Wasserversorgung machten die Löscharbeiten zu einer Herausforderung. Während von einem rund 150 Meter entfernten Hydranten Angriffsleitungen auf der Nord- und Nordwest-Seite eingerichtet wurden, war ein zweiter Hydrant in unmittelbarer Nähe des Anwesens für die Versorgung von Tankwagen und einer Angriffsleitung auf der Westseite zuständig. Eine Dritte Leitung musste dann bereits von einem rund 400 Meter entfernten Löschwasserbehälter gelegt werden. Mit den Tankwagen wurde in weiterer Folge ein Pendelverkehr eingerichtet, um ausreichend Wasserversorgung am Einsatzort sicher zu stellen. Die Löscharbeiten fanden zumeinst unter schwerem Atemschutz statt.
Um ca. 23:00 Uhr konnte der Brand soweit unter Kontrolle gebracht werden. Mittels Hubsteiger und schwerem Atemschutz fanden in weiterer Folge weitere Löscharbeiten am Dachbereich des Gebäudes sowie im Inneren des Gebäude statt, welches neben einer Tischlereiwerkstätte auch mehrere Strohballen gelagert hatte.
Die ersten Feuerwehren Berg, Hauzendorf und auch Greifenburg konnten um ca. 01:00 Uhr wieder in die Rüsthäuser einrücken, währen der Hubsteiger TMB32 sowie die weiteren alarmierten Wehren noch am Einsatzort verblieben und Nachlöscharbeiten bis ca. 04:00 vornehmen mussten. Durch die umfangreichen Löscharbeiten konnte eine Brandausbreitung auf die Nebengebäude sowie das Wohnhaus mit ca. 140 Einsatzkräften verhindert werden. Keine Personen kamen bei diesem Einsatz zu schaden. Das Wirtschaftsgebäude hingegen wurde ein Raub der Flammen. Die Höhe des verursachten Schadens steht ebenfalls noch nicht fest.
Nachtrag 09.02.2019:
Am 09.02.2019 um 07:54 Uhr wurde der TMB-32 mittels Sirene von der Landesalarm- und Warnzentrale erneut zum Brandeinsatz nach Dellach gerufen. In den Zwischenwänden sind trotz dem Brandaus der Brandermittler wieder Glutnester aufgeflammt. Um Feuerwehr Dellach sowie Draßnitzdorf befanden sich abermals im Einsatz - mit dem TMB wurde letztendlich das gesamte Dach erneut unter schwerem Atemschutz geöffnet um endgültig alle Glutnester sicher ablöschen zu können. Der Einsatz war um rund 12:00 Uhr Mittags beendet.
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Bericht: FF-Greifenburg