Imker werden ist nicht schwer

Imker bleiben dagegen sehr 


Das die Bienen in der heutigen Zeit ohne Pflege und Betreuung nicht mehr überleben können ist leider zur traurigen Gewißheit geworden.
Seit dem Befall der Varrora können die Bienen ohne Behandlung durch den Menschen nicht mehr überleben.
Im Mittelalter wurde der Imker als “Zeitler“ bezeichnet und galt als sehr angesehen. Er war direkt den Landesfürsten unterstellt und durfte eine Armbrust tragen.
In der heutigen Zeit ist die größte Sorge des Imkers der Varrora "Herr zu werden". Auch die geänderten Umwelteinflüßen bereiten Probleme. Obwohl die Landwirtschaft von den Bienen sehr profitiert, machen es die Bauern den Imkern sehr schwer einen guten Ertrag zu erzielen.
So werden die Haselstauden und Weiden abgeholzt, die für die Bienen im Frühjahr lebenswichtigen Blütenpollen spenden.  Weiters werden
die Wiesen sehr früh gemäht und zu Ballen gepreßt, sodass  keine Wiesenblumen mehr blühen können.
Der Kunstdünger und die diversen Spritzmittel machen es den Bienen auch nicht leichter den Nektar zu sammeln.
Aber Trotz allen Hürden ist es für den Imker immer ein Erlebnis wenn er bei seinen Bienen sein kann und sie bei ihren Ausflügen
beobachten kann.
Zu den wichtigsten Aufgaben des Imkers gehört die Behandlung der Bienen so schonend wie möglich gegen die Varrora und den Bienenstand in einen sauberen gesunden Zustand zu halten.
Sehr wichtig ist auch die Weiterbildung bei diversen Kursen und Schulungen die eigens für Imker angeboten werden.
Das schönste bei der Imkerei ist das Arbeiten mit den Bienen. Denn nicht die Bienen
lernen vom Imker, sondern der Imker kann die Bienen bei ihrer Arbeit nur unterstützen. Je geschickter der Imker mit den Bienen umgeht, desto größer wird die Ernte und der Erfolg sein. Es ist unbeschreiblich welche Ruhe die Bienen ausstrahlen. Gerne nimmt man sich die Zeit eine halbe Stunde vor einem Bienenstock zu sitzen um sich zu erholen.
Leider wird der Arbeit des Imkers noch viel zuwenig Bedeutung zuerkannt oder als irgendein Hobby betrachtet. Es sollte sich jeder einmal in den Gedanken versetzen, was geschieht wenn es keine Bienen mehr gibt. Ich getraue es zu Behaupten das wir auch nicht mehr alt
werden würden.
Durch das Imkern reich geworden ist noch niemand. Aber vergleichweise zu einem anderen teuren Hobby hat man der Umwelt sehr viel Gutes getan.
So werden wir Imker wohl ewige Idealisten bleiben.Wenn es die Natur- und Wetterbedingen zulassen, werden wir auch in Zuknft noch guten Honig schleudern und so einen Lohn für unsere gute Arbeit bekommen.